Kirche Maria Geburt

Aschaffenburg, 1999

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Hintergründe

Die Katholische Pfarrkirche Maria Geburt in Aschaffenburg, Stadtteil Schweinheim, wurde als Neugotisches Gotteshaus 1894/95, unter der Leitung von Pfarrer Johann Georg Schweinfest erbaut.
Die im rein frühgotischen Stil erbaute Pfarrkirche steht mit ihrer Längsachse zur Marienstraße gerichtet und hat von dieser aus ihren Haupteingang auf der Westseite. Süd- und Nordseite haben Seiteneingänge. Der innere Kirchenraum ist als Hallenkirche ausgeführt und überwölbt. Die Kreuzrippengewölbe ruhen auf vier Säulen, die unter sich in den Längsachsen und im Mittel der Querachsen 8,20 m, von den Seitenwänden 4,10 m entfernt stehen. Verschiedene Umgestaltungen, wie die notwendigen Umbauten durch grundlegende Veränderungen in der Liturgie (II. Vatikanisches Konzil), veränderten das innere Erscheinungsbild der Kirche. So wurde auf den Hochaltar verzichtet und der Altar zur Gemeinde hin neu platziert. Die Ergänzungen im Bereich der Empore und der seitlichen Eingänge stören die klare Struktur.
Die künstlerische Ausgestaltung wurde durch den Preisträger des Wettbewerbs, Herrn Leo Zogmayer, Bürgerspitalgasse 8, A - 1060 Wien ausgeführt.
Die 1999 durchgeführte Sanierung versucht die liturgischen Anforderungen umzusetzen und die klare Raumstruktur der dreischiffigen Hallenkirche wieder aufzuzeigen.

Technische Details

Auftraggeber

Kath. Kirchenstiftung Maria Geburt
Marienstraße 18
63743 Aschaffenburg

Bauzeit

08/1998 - 03/1999

Gebäudedaten

NF585 m²
BGF670 m²
BRI8.450 m³

Leistungsphasen

1-9

Baukosten

(KGR 300-400, Netto)

620.500,00 €